alltag

Eines meiner größten Probleme bevor ich die Macht der Gewohnheiten entdeckte war es -wie passend- Struktur in meinen Alltag zu bekommen. Dabei ist eine gute Organisation, Zeitmanagement und Struktur für die Etablierung von positiven Erfolgsgewohnheiten von fundamentaler Bedeutung. Selbst wenn ich mir Dinge für den Tag vornahm, hatte ich diese zwar ständig im Kopf, doch keine feste Zeit wann ich mir vornehme etwas umzusetzen, und meist führte dass dann zu einfachem Aufschieben auf de nächsten Tag. Ich wartete immer auf Phasen in denen ich motiviert war die Dinge anzugehen, dabei begriff ich nicht, dass ich die Motivation selbst steuern kann, durch einfaches TUN.

Um hier im kleinen für eine bessere Selbstorganisation im Alltag schonmal anzufangen habe ich mir Gedanken gemacht was sofort umsetzbar wäre und einen spürbaren Effekt auslösen kann.

 

WIE DU IN NUR 10 SCHRITTEN DEINEN ALLTAG SCHNELL & EINFACH STRUKTURIERST

 

#1 PRIORISIERE

Um der Herrscher über das Chaos zu werden is es zuerst einmal wichtig, herauszufiltern welche momentan deine größte Baustelle ist und was du unbedingt in den Griff bekommen möchtest. Das gilt für kleine tägliche To-Dos als auch für längerfristige Zielplanungen. Erstelle eine Checkliste und priorisiere sie der Wichtigkeit nach absteigend.

 

 

#2 GET DRESSED.

So blöd es dir vorkommen muss (glaube mir so ging es mir zu Beginn auch), wie du gekleidet bist, entscheidet wie Du viele Dinge angehst. Nicht umsonst gibt es viele Entrepreneure die von Zuhause aus arbeiten und sich sogar nur für sich dort in einen Anzug schmeißen. Es hat einen unterbewussten Effekt auf dich ob Du dich jetzt morgens im Jogger an den Schreibtisch schwingst, oder dir zumindest eine vernünftige Hose und Shirt, Hemd oder Pullover anziehst. Die Kleidung vermittelt dir Unterbewusst deine Einstellung zur Ernsthaftigkeit einer Sache. Im Jogger hast‘ somit eher Lust auf Chillen statt auf Arbeiten oder To-Dos wie aufräumen, Post machen, kochen etc. Probiers einfach aus und zieh dich am besten jeden Tag gleich an, und Du wirst schnell merken dass es dir einen höheren Motivationspegel verleiht.

 

 

#3 SCHREIBE ALLES AUF

Schreibe Dir jeden Gedanken zu deinen To-Dos auf deiner Checkliste dazu, schreibe dazu wann Du die Dinge erledigen willst, Deadlines etc. Ich male mir immer noch kleine Kästchen neben die To-Dos um Sie wirklich bewusst abzuhaken wenn ich etwas erledigt habe. Des Weiteren kannst Du dir zur Gewohnheit machen jeden Abend ein Erfolgsjournal (kleines Notizbuch sollte reichen) zu pflegen in welchem Du alle deiner Erfolge des Tages niederschreibst, wozu auch kleine gehören, wie das Du heut gestaubsaugt hast oder was weiß ich. Bei allem schriftlichen gehts natürlich heutzutage auch easy digital, wobei ich jedoch ein Verfechter des handschriftlichen Schreibens bin und auch der Meinung bin dass sich die Dinge so besser festigen.

 

 

#4 DEIN KALENDER

Wenn Du deine To-Dos auf andere Tage verlegst bzw. an anderen Tagen erledigen möchtest, solltest Du mit einem Kalender arbeiten. Natürlich einfach im Smartphone zu managen, aber manchmal hilft der Übersichtshalber der gute echte Küchenkalender. Notiere die Termine an welchen Du was genau wann erledigen möchtest, oder setze dir Deadlines auch via des Kalenders um immer zu erkennen wieviel Zeit dir zur Erledigung noch bleibt. Denk dabei auch Dran für weiter entfernte Termine bzw. Dinge dir Notizen zu den Aufgaben hinzuzuschreiben, da Du bis zu dem Zeitpunkt vielleicht wichtige Details zur Aufgabe vergessen haben könntest.

 

 

#5 F*CK YOU PROKRASTINATION

Fang wie eingangs gesagt einfach an die Dinge wirklich zu T-U-N. Sobald Du deine Checkliste für den Tag hast, such dir die ekelhafteste größte Aufgabe zuerst aus und Eat the frog! Hast Du die schwierigste Aufgabe direkt beim Start in den Tag hinter dir, wird es Dir einen unglaublichen Boost verleihen und jede noch anstehende Herausforderung winzig erscheinen lassen. Wenn Du wirklich an starker Prokrastination leidest kann ich Dir noch diesen meiner Artikel nur wärmstens empfehlen => Einmal hier klicken um Prokrastination für immer zu besiegen

 

 

#6 BESEITIGE DAS CHAOS DEINER ARBEITSFLÄCHE

Das ist eine Sache welche ich mir nicht beibringen musste, da ich es schon immer gehasst habe an einem unübersichtlichen und unaufgeräumten Arbeitsplatz/Schreibtisch zu sitzen. Wenn es bei Dir nicht so ist wird es Zeit das zu ändern. Gib jedem Utensil in deiner Arbeitsumgebung ein Zuhause. Das heißt organisiere Schränke für deine Ordner, Boxen für Stifte und PostIts, Schubladen für Kleinigkeiten, Ständer für deine Mappen und was weiß ich was noch so bei dir einfach so rumfliegt – also los zum Büromarkt!

 

 

#7 BRING DEN MÜLL RAUS!

Von Zeit zu Zeit ist es immer mal wieder wichtig, dir eine Übersicht über deinen Arbeitsplatz, Zimmer, Raum, Wohnung zu verschaffen und zu erkennen, welche Dinge Du eigentlich besitzt oder rumfliegen hast welche Du eigentlich gar nicht mehr brauchst und schon lange hättest entsorgen können. Das können leere Eddings in der Stiftebox bis hin zu Restpappe von Blöcken oder dein alter Schreibtischstuhl wo keiner mehr drauf sitzen kann und der in der Ecke vergammelt sein. Halte Dir einen Tag im Monat frei wo Du dich von solchem Müll befreist!

 

 

#8 NACH DEM CHAOS IST VOR DEM CHAOS?!

Wenn Du dich an #6 gehalten hast und dein Chaos beseitigt hast und alle Dinge bei Dir und vor allem an deinem Arbeitsplatz ein Zuhause gefunden haben, gilt es nun zu verhindern, dass es je nochmal zu einem Rückfall kommen kann. Das heißt nimm Dir am Ende deines Arbeitens die Zeit alles wieder aufzuräumen um dich beim nächsten mal umso mehr auf einen Schreibtisch zu freuen an dem Du direkt neuen Mutes loslegen kannst. Ich kenn das, nachdem man gelernt hat, ein Projekt bearbeitet, Notizen für Dinge angefertigt hat oder oder, will man am Ende erstmal alles liegen lassen und weggehen und entspannen. Wenn Du mit Sicherheit in kürzere Zeitspanne wieder an die Arbeit gehst ist das okay. Solltest jedoch erst am nächsten Tag wieder weitermachen solltest Du aufräumen, was dich ob Du glaubst oder nicht, auch entspannen wird.

 

 

#9 TEILE DAS BROT

Na gut, in dem Fall die Arbeit. In diesem Fall mehr in einem Business Kontext bzw. auch Karrieretechnisch bezogen. Wenn Du Die Möglichkeit hast Arbeiten zu delegieren, tue es. Vor allem wenn es notwendige Dinge sind die Du benötigst, deren Erfüllung dich aber in deinem Kerngeschäft nicht weiterbringen, und Die andere womöglich sogar noch besser erledigen als Du. Heißt, du brauchst zB. ein Logo für deinen Brand, Website, whatever, aber bist ein grässlicher Grafikdesigner. Outsourcing! Suche dir wen der spektakuläre Logos entwerfen kann (Google, Fiverr etc.) erzähle ihm/ihr von deinen Vorstellungen und lass es für dich entwerfen. Es wird dich eventuell ein kleines Taschengeld kosten aber umgerechnet in die Zeit welche du bei eigener Beschäftigung verlieren würdest, wird es das Wert sein.

 

 

#10 PERFEKTIONIST ?!

Klar, Du denkst wer soviel Zeit in Ordnung & Strukturiertheit legt, kann doch nur ein Perfektionist sein. Ok, vielleicht war ich das mal, bis ich erkannt habe dass es einfach nicht notwendig ist. Versuche nicht alles bis ins kleinste Detail zu planen sondern lege dir eine Struktur auf innerhalb welcher Du arbeiten und dich ausleben kannst. Gib dir klare feste Regeln (wie die hier beschriebenen Punkte) und dann bewege dich frei in ihnen. Der schlimmste Fehler des derzeitigen jugendlichen Gesellschaftsgeist ist es, dass Wir denken, dass wir alles bis ins letzte Detail planen müssen, jegliches Risiko ausschließen müssen und dann erst Starten! Katastrophe..Fang an, tue etwas, hole Dir direktes Feedback und Adjust! Passe dich dem Feedback an und entwickel Dinge weiter. Im Bezug auf die hier gegebenen Ordnungstipps heißt das, teste die Dinge aus und merke was für dich gut klappt, was für dich weniger gut klappt, und wo Du Änderungen vornehmen musst damit es bei dir gut klappt!

Hast Du diese fundamentalen Grundlagen umgesetzt und bist bereit für die ersten Erfolgsgewohnheiten die dich auf Kurs bringen , trage dich einfach für meinen kostenlosen Kurs ein:

The selected Optin Cat form doesn't exist.

 

Be the best version of you,

Nico

 

 

Ich würde mich über Deine Meinung zu den Punkten freuen, und wenn Du mir sagst was Du dir für deinen Alltag nun vornimmst! Einfach in die Kommentare unten! 🙂

Photo: freeimages.com/Ali Taylor

 

3 Kommentare
  1. Andrea Toeroek sagte:

    Sehr geehrter Herr Petrovic

    mir gefallen Ihre Vorschläge zur Alltagsstrukturierung sehr gut. Nur habe ich ein Problem. Ich habe gar nicht soviel zu tun als das ich einen ganzen Tag verplanen kann. Wie soll ich das Problem angehen?

    Antworten
    • Nicolai Petrovic sagte:

      Hey, vielen Dank für Ihren Kommentar!

      Dann nutzen Sie die freie Zeit einfach für Projekte oder Bedürfnisse Ihrer Wahl oder einfachen Dingen welche bei Ihnen gefühlt zuletzt zu kurz gekommen sind 🙂

      Antworten

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