cafe am rande der welt

Mein zuletzt gelesenes Buch welches ich einfach unbedingt mal wieder weiterempfehlen muss! Wenn nicht schon (u.a. auch hier empfohlene) andere Bücher mein Leben wirklich nachhaltig verändert hätten, hätte es dieses Buch letztlich aufjedenfall! Nun hat es mich nur umso mehr bestärkt an meinem Weg festzuhalten.

Rezensionen anderer:

 

„Eine sehr schöne Geschichte, die mich das eine ums andere Mal zum Nachdenken angeregt hat.
Gut auch abends vorm schlafen zu lesen, da nicht sehr anspruchsvoll geschrieben.“

„Dieses kleine Buch ist voll mit Anregungen und so spannend erzählt das ich die knapp 130 Seiten am Stück verschlungen habe. Sehr Empfehlenswert!“

„Ein wundervolles Buch, super geschrieben und übersetzt. An dieser Stelle möchte ich mal ein dickes Lob an die Übersetzer los werden! Vom Inhalt her, steht hier schon viel. Ich kann bestätigen, dass das Buch das eigene Leben verändern kann! Muss aber nicht- das muss jeder für sich entscheiden! Die Fortsetzung „Wiedersehen im Cafe am Rande der Welt“ ist ebenfalls der Hammer. Danach las ich das Buch:“Safari des Lebens“ – und da platzte bei mir der Knoten. Meine „Big Five for Life“ habe ich tatsächlich gefunden! Ich musste jedoch erst über 50 Jahre alt werden, um heraus zu finden, dass sich bereits schon drei erfüllt haben!! – Was die weiteren zwei betrifft, weiß ich was kommen wird.“

 

Ich würde mich über deinen Kommentar zum Buch freuen, nachdem Du es gelesen hast! 🙂

Nach seiner Biographie welche auch mit ,,das streben nach Glück“ verfilmt wurde, hat der Leser jetzt die Chance zu verstehen, was Chris Gardner unter Erfolg versteht und was ein Mensch tun kann, um erfolgreich zu werden.

An erster Stelle steht Eigenverantwortlichkeit und die Bereitschaft sich seiner Situation zu stellen. Im Prinzip ist jeder Mensch an seinem Platz, weil er sich dorthin bewegt hat.

Wenn er von dort wieder weg will, muss er sich abermals bewegen, denn niemand und nichts bewegt einen Menschen, wenn er nicht will.
Gardner schreibt, dass er viele Emails und Briefe erhalten hat. Die meisten Menschen wollten von Gardner etwas wissen und so reflektiert dieses Buch auch die Fragen dieser Leute.

Wie haben Sie die Obdachlosigkeit mit ihrem Sohn ausgehalten?

„Wir waren ohne Haus, aber nicht ohne Hoffnung“ (S.29), lautet die knappe Antwort, denn Gardner hatte einen Plan.

Ein Traum ohne Plan ist nur ein Plan, lautet entsprechend ein weiteres Credo von Gardner.

Er lebte damals mit seinem 2-jährigen Sohn auf der Straße, ging aber täglich zu einer Makler-Firma und arbeitet hart. Er verdiente also Geld, aber eben zu wenig, um eine Wohnung zu mieten. Dieses Schicksal ereilte sehr viele Menschen Anfang der 1980er Jahre, als die USA durch eine schwere Wirtschaftskrise gingen und die Regierung Reagan viele Hilfsprogramme einfach strich.
Gardner schreibt, dass es letztlich für ihn schockierend und belehrend zugleich war, keine Wohnung mehr zu haben.
Ein weiteres Credo von ihm lautet entsprechend, dass jede Situation und jeder Weg den Mensch aufbauen kann, solange es sich nicht um destruktives Verhalten handelt.

In diesem Sinne sieht Gardner sogar seine Obdachlosigkeit als eine motivierende Erfahrung (S. 126), weil er damals bemerkte, welche Kräfte er aus sich selbst heraus mobilisieren konnte.

Insgesamt ein bemerkenswertes Buch, weil Gardner etwas Unglaubliches geschafft hat: Vom obdachlosen, aber arbeitenden Vater zum Millionär und Motivator.

Viele Selbsthilfe-Bücher werden von Menschen geschrieben, die durch diese Bücher sehr wohlhabend geworden sind, dieses Buch wurde von Gardner geschrieben, nachdem er es nicht mehr nötig hatte und weil er dieses Buch als Antwort auf die vielen Briefe und Emails vestanden wissen wollte. In diesem Sinne ist es unschlagbar ehrlich und lehrreich.

 

Lebensverändernd.

Tim Ferriss‘ Buch ist schwer verdaulich: weil die meisten Menschen nicht hoffen können, als Arbeitnehmer den größten Teil ihrer Arbeitszeit auf wirklich erfüllende Aufgaben zu verwenden, sollte man die Zeit fürs reine Geldverdienen auf das nötigste beschränken – daher der Buchtitel. De gewonnenen Freiheiten kann man dann in etwas investieren, was einen wirklich begeistert.

Anders als viele denken geht es also nicht darum, 4 Stunden / Woche zu arbeiten und dann am Stand zu liegen. Im Gegenteil: was man mit seiner Freiheit/Freizeit anfangen will, das herauszufinden und umzusetzen kann wesentlich anstrengender werden als ein Routinejob.

Tim Ferriss schlägt 4 Phasen vor, mit dem Merkwort DEAL:

*D*efinition: finde heraus, was Du (nicht) willst, was Du befürchtest und mit welchen Ängsten Du notfalls leben kannst

*E*limination: eliminiere beim reinen Geldverdienen alle Zeit- und Produktivitätsfresser, sonst kannst Du Deine reine Arbeitszeit nie vernünftig minimieren

*A*utomatisierung: konzentriere Dich auf Deine Stärken und lasse andere das machen, was Zeit kostet und worin Du selbst nicht gut bist und auch nicht gut sein willst; koordiniere alles so, dass Du es möglichst unabhängig von zeit und Ort managen kannst (Outsourcing ist nicht nur für Unternehmen gedacht)

*L*iberation: Nutze Deine neuen Freiheiten, finde preiswerte Möglichkeiten, neue Orte auf der Welt kennen zu lernen und investiere Zeit in die Dinge, die Dich wirklich begeistern; tu Gutes.

Das Buch ist nicht wirklich als Konsumgut oder Zwischendurch-Lektüre gedacht, denn Ferriss fordert seine Leser. Wer gute Geschäftsideen (Goldesel) oder ein Lobpreis des reinen Nichtstuns erwartet, wird sicher enttäuscht. Alle anderen werden anfangen, über das Arbeitnehmerdasein nachzudenken. Nicht nur über oft sinn-lose Arbeit, sondern auch über scheinbare Sicherheiten, die sich mehr und mehr in Luft auflösen.

Schönes Plus der deutschen Ausgabe, verglichen mit der englischen (habe beide gelesen): alle Online-Links (und es gibt viele!) wurden durchgesehen und wo immer möglich mit deutschen Äquivalenten ersetzt.